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Alles über den Werkstoff Holz

Was ist Holz und für was kann man es verwenden? Welche Eigenschaften hat Holz? Das Handwerk ohne den Werkstoff Holz wäre nicht das Handwerk, das wir heute kennen.

Holz ist der älteste Werkstoff, den der Mensch kennt. Schon die Urzeitmenschen verwendeten Holz nicht nur zum Feuer machen, um sich zu wärmen bzw. um das gejagte Wild zu grillen. Auch Werkzeug stellten die Urzeitmenschen aus Holz her. Später bauten die Menschen Hütten aus Holz und nach wie vor diente Holz dazu, um Wärme im Raum bzw. vor der Hütte herzustellen. Heute ist Holz ein beliebtes Material, um Möbel herzustellen. Kaum ein Bereich aus dem Baugewerbe lässt sich heute ohne Holz bewerkstelligen. Auch so in einem modernen Hochhaus mit einer Stahlkonstruktion wird Holz verarbeitet.

Eigenschaften von Holz

Der Grund, warum Holz als Baumaterial nach wie vor beliebt ist, hat seinen Grund. Holz, natürlich abhängig von der Holzart, lässt sich leicht bearbeiten und ist leicht zu konservieren, also haltbar zu machen. Es genügt dafür etwas Lack bzw. eine Lasur und schon glänzt Holz über Jahre bzw. Jahrzenten hinweg, so als wäre es gerade frisch geschnitten worden vom Stamm.

Zu den weiteren Eigenschaften von Holz gehört neben seiner Langlebigkeit, dass es sehr robust ist. Grund dafür ist das Verhältnis von Masse zu Festigkeit. Dabei ist die Festigkeit in Faserrichtung am höchsten. Verantwortlich für die Belastbarkeit von Holz ist Lignin. Es handelt sich um einen Inhaltsstoff, welcher in den sekundären Zellwänden eingelagert ist.

Überall verfügbar

Der Werkstoff Holz ist zudem ein Werkstoff, der sehr nachhaltig ist. Es sei denn man verwendet für die Herstellung von Möbeln oder anderen Gewerken, einheimische Hölzer. In diesem Fall ist der Werkstoff Holz CO2-neutral und gilt als nachhaltig.

Gute Brennbarkeit

Holz hat noch eine weitere sehr nützliche Eigenschaft – es brennt sehr gut und entwickelt einen hohen Heizwert. Allerdings unterscheidet man beim Brennwert bzw. Heizwert von Holz in zwei Holzarten – Weichholz und Hartholz. Weichholz hat dabei einen niedrigeren Heizwert als Hartholz. Zu den Harthölzern zählen Buche, Esche und Eiche.

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Dacheindeckung – Welches Holz wird von Dachdeckern verwendet?

Für die Dachkonstruktion ist Holz als natürliches Material vorzugswürdig. Das Holz ist unkompliziert in der Verarbeitung beim Dachaufbau und ist dabei dauerhaft robust, belastbar und langlebig. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit ist Holz als Baumaterial ohnehin ökologisch vorzugswürdig.

Holzarten für den Dachbau

Für den Dachstuhlbau werden vor allem stabile Holzarten verwendet. Aus diesem Grund kommen Fichten-, Lärchen- oder Kiefernholz häufig zum Einsatz. Die Hölzer lassen sich sehr gut verarbeiten, haben ein relativ geringes Eigengewicht und überzeugen durch ihre Robustheit. Lärchenholz ist im Vergleich zu den beiden anderen Holzarten etwas schwerer im Eigengewicht, wird allerdings sowohl für Bauten im Innen- als auch im Außenbereich genutzt, weil es eines der härtesten Nadelhölzer ist.

Fichtenholz ist vergleichsweise leichter und weicher. Aus diesem Grund lässt sich das Fichtenholz etwas leichter verarbeiten. Trotz des geringeren Gewichts ist die Fichte überaus fest. Die Menge an vorhandenem Fichtenholz rechtfertigt einen vergleichsweise günstigeren Preis, sodass Fichtenholz sehr häufig vom Dachdecker Wien als Baumaterial für den Dachbau verwendet wird. Auch Kiefernholz wird wegen der einfachen Verarbeitung gern für den Dachbau genutzt. Kiefernholz besitzt im Vergleich zum Fichtenholz eine höhere Tragfähigkeit.

Trockenes Holz als Holzschutz

Wichtig für die Belastbarkeit von Holz als Baumaterial für den Dachbau ist, dass das Holz beim Dachaufbau eine geringe Restfeuchtigkeit hat. Die Restfeuchte sollte gering sein. Hierzu sollte das Holz zuvor entsprechend gelagert werden. Trockenes Holz hat unmittelbare Auswirkungen auf die Statik des Gesamtgebäudes. Holz in entsprechender Trocknung kann sich nicht verziehen oder quellen. Und auch Pilze oder Insekten können korrekt abgetrocknetem Holz nicht schaden und es schädigen. Die Auswahl der Holzart hat schon durch das Gewicht einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Gebäudestatik. Ein Dachstuhl trägt letztlich nicht nur die Dacheindeckung, sondern hat auch eine unmittelbare Wirkung auf die Gesamtstatik des Gebäudes.

Materialberechnung

Die Materialberechnung von Fichten-, Lärchen- oder Kiefernholz sollte vom Fachmann berechnet werden. Hierzu werden viele Maße benötigt, wie die Gebäudemaße in Länge und Breite. Weiterhin muss bekannt sein, wie die Maße von Sparren und Pfetten sind in Breite, Länge und Tiefe. Auch die einzelnen Abstände zwischen den Pfetten und Sparren müssen von Anfang an bekannt sein. Die Abstände berechnen sich aus der eigentlichen Bedachung. Weitere erforderliche Maße, um die Menge des Holzmaterials bestimmen zu können, sind die Dachhöhe, die Neigung und der Dachüberhang. Alle Maße wirken sich auf die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion aus und müssen exakt kalkuliert werden.

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Ausbildung zum Schreiner

Handwerkliches Geschick, eine Präzise Arbeitsweise und auch Kreativität sind im Beruf von einem Schreiner gefragt. Der Schreiner-Beruf ist ein sehr vielseitiger Beruf, angefangen vom Bau von Möbel, von Verkleidungen von Fassaden, Wänden und Decken, Fensterbau und vieles mehr. Entscheidet man sich für eine Ausbildung zum Schreiner, so handelt es sich hier um eine duale Berufsausbildung die über drei Jahre geht. Duale Berufsausbildung bedeutet hierbei, dass die Ausbildung zum Schreiner sowohl in der Schreinerei stattfindet, aber auch in der Berufsschule. Die Ausbildung unterteilt sich hier meist in Blöcke, in denen man im Betrieb ist oder an der Berufsschule. Der Schreiner ist ein sehr alter Handwerksberuf, doch wie die Ausbildung zum Schreiner aufzeigt, ist es auch ein moderner Beruf. So lernt man in der Ausbildung zum Schreiner die traditionelle Holzbearbeitung mit Handwerkszeugen, aber zum Beispiel auch der Einsatz von moderner Technik. Ein Schreiner arbeitet heute nicht mit einer Vielzahl an elektrischen Handwerkszeugen und Maschinen, wie einer Stichsäge, Kreissäge, sondern auch zum Beispiel mit CNC Maschinen. Hier erfolgt die Fertigung vom Holz dann nach den Vorgaben die man im Vorfeld programmiert hat. Neben den Kenntnissen in der Holzbearbeitung, muss ein Schreiner hier auch über notwendige Programmierkenntnisse verfügen, um eine solche Maschine bedienen zu können. Natürlich sind solche Fertigkeiten genauso ein fester Bestandteil in der Ausbildung zum Schreiner, die die grundlegende Arbeit mit Handwerkszeug.

Nicht nur in der Werkstatt wird gearbeitet

Ein Schreiner muss auch kreativ sein, da ein fester Teil in der Ausbildung zum Schreiner auch das Konstruieren ist. Sei es die Konstruktion von einem Möbelstück, einer Verkleidung, als Schreiner braucht man hier eine Vorstellungskraft und auch Computerkenntnisse. Um diese Vorstellungen oder auch Aufmaße mithilfe von einem Computerprogramm sichtbar werden zu lassen. Die Arbeit von einem Schreiner erfolgt nicht nur in der Werkstatt oder vor Ort auf der Baustelle beim Kunden, sondern auch im Büro. Natürlich stellt sich bei der Ausbildung zum Schreiner immer auch die Frage nach dem Geld. Die Berufsausbildung wird vergütet, und wächst je nach Ausbildungsjahr an. Im ersten Ausbildungsjahr bewegt sich die Vergütung bei mindestens 550 Euro brutto, mit der Zeit kann diese auf bis zu 860 Euro im Monat anwachsen. Nicht zu vernachlässigen im Zusammenhang mit der Ausbildung zum Schreiner, sind auch die Aufstiegschancen die sich mit dem Gesellenbrief anbieten. Angefangen von Fortbildungen zur Spezialisierung, bis hin zum Meisterbrief im Schreinerhandwerk, ist hier vieles möglich.