Bei der Holzverarbeitung spielt die richtige Sägetechnik eine große Rolle. Das wirkt sich nicht nur auf das Ergebnis der Sägearbeiten aus, sondern sorgt auch für einen höheren Schutz vor Verletzungen. Tragen Sie beim Sägen immer eine passende Schutzkleidung und Arbeitshandschuhe. Somit können Sie das Verletzungsrisiko deutlich senken. Auch ihre Augen sollten mit einer Schutzbrille geschützt werden. Dadurch kann verhindert werden, dass der Sägestaub in Ihre Augen gerät. Legen Sie beim Sägen das Kabel immer mit einem großen Abstand zum Sägeblatt ab.

Die richtige Sägetechnik

Wenn Sie Sägearbeiten mit einer Ketten- oder Handkreissäge vornehmen möchten, ist ein Gehörschutz sehr wichtig. Beim Arbeiten muss ein sicherer Stand eingenommen werden. Die Arbeitsfläche sollte frei und einwandfrei sein. Wackelige Arbeitstische sind keine Basis für ein verletzungsfreies Arbeiten. Je nach Bedarf können Sie Sägetechniken mit einer Stichsäge, Handsägen, Kettensägen oder Handkreissägen durchführen. Zu den gängigsten Handsägen gehören Feinsägen, Laubsägen, Holzsägen, Bügelsägen oder Fuchsschwänze. Da diese Sägen nicht mit einem Motor ausgestattet sind, bedeutet das für den Nutzer mehr Körpereinsatz. Trotzdem sollten derartige Sägen in einem Werkzeugkoffer nicht fehlen.

Worauf sollte beim Sägen geachtet werden?

Bei Handsägen ist es wichtig, dass der Griff ergonomisch geformt und gut in der Hand liegt. Zusätzlich sollte beim Sägen mit einer Feinsäge immer auf die richtige Handhaltung geachtet werden. Ihr Handgelenk darf beim Arbeiten nicht abknicken. Halten Sie sie gerade, damit es in den Gelenken nicht zu Ermüdungserscheinungen kommt. Für eine optimale Kraftübertragung sollte immer die komplette Länge des Sägeblatts eingesetzt werden. Anfangs ist nur ein leichter Druck beim Sägen notwendig. Erst danach kann auf das Sägeblatt der Druck erhöht werden. Wenn Sie einen sauberen Schnitt wünschen, führen Sie einen sauberen Schnitt in Stoßrichtung aus. Danach können Sie die Säge entlastet zurückziehen.

Präzise Sägen mit einer Stichsäge

Stichsägen sind mit einem schmalen Blatt ausgestattet. Es verfügt über einseitig geführte Zähne. Derartige Sägen, sind besonders gut für geschwungene Ausschnitte in den unterschiedlichsten Materialien wie Aluminium, Holz, Kunststoff oder Metall. Damit sie sicher mit einer Stichsäge arbeiten können, sollten sie das Werkstück fest einspannen. Damit das Sägeblatt frei arbeiten kann, müssen Werkzeuge, Sägebock und Ähnliches aus dem Weg geräumt werden. Stichsägen müssen immer eben auf dem Werkstück aufliegen. Breite Sägeblätter sind für gerade Schnitte die beste Wahl. Für einen runden Schnitt sollten sie ein schmales Sägeblatt nutzen. Anders als mit einer Handsäge sollten Sie mit einer Stichsäge niemals seitlich sägen. Ansonsten könnte Ihr Sägeblatt überhitzen oder verbiegen. Die gewünschte Schnittlinie erreichen sie bei einem runden Schnitt, in dem sie mit der Säge eine sanfte Drehung vornehmen.

Stichsägen lassen sich vielseitig einsetzen

Bei einigen Werkstücken ist ein Zuschnitt von engen Kurven notwendig. In diesem Fall eignen sich Entlastungsschnitte sehr gut. Sägen sie hierfür von mehreren Punkten aus von der äußeren Kante des Werkstücks bis zu Ihrer gewünschten Schnittstelle. Wenn die Säge dieses Ziel erreicht, fallen einzelne Bereich des Werkstoffs ab. Somit hat ihr Sägeblatt mehr Spielraum. Achten Sie beim Sägen allgemein darauf, dass sie die Säge erst aus dem Schnitt herausziehen, wenn das Blatt stillsteht. Zusätzlich sollten Sie Ihre Säge nie unbeaufsichtigt lassen.

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