Für die Dachkonstruktion ist Holz als natürliches Material vorzugswürdig. Das Holz ist unkompliziert in der Verarbeitung beim Dachaufbau und ist dabei dauerhaft robust, belastbar und langlebig. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit ist Holz als Baumaterial ohnehin ökologisch vorzugswürdig.

Holzarten für den Dachbau

Für den Dachstuhlbau werden vor allem stabile Holzarten verwendet. Aus diesem Grund kommen Fichten-, Lärchen- oder Kiefernholz häufig zum Einsatz. Die Hölzer lassen sich sehr gut verarbeiten, haben ein relativ geringes Eigengewicht und überzeugen durch ihre Robustheit. Lärchenholz ist im Vergleich zu den beiden anderen Holzarten etwas schwerer im Eigengewicht, wird allerdings sowohl für Bauten im Innen- als auch im Außenbereich genutzt, weil es eines der härtesten Nadelhölzer ist.

Fichtenholz ist vergleichsweise leichter und weicher. Aus diesem Grund lässt sich das Fichtenholz etwas leichter verarbeiten. Trotz des geringeren Gewichts ist die Fichte überaus fest. Die Menge an vorhandenem Fichtenholz rechtfertigt einen vergleichsweise günstigeren Preis, sodass Fichtenholz sehr häufig vom Dachdecker Wien als Baumaterial für den Dachbau verwendet wird. Auch Kiefernholz wird wegen der einfachen Verarbeitung gern für den Dachbau genutzt. Kiefernholz besitzt im Vergleich zum Fichtenholz eine höhere Tragfähigkeit.

Trockenes Holz als Holzschutz

Wichtig für die Belastbarkeit von Holz als Baumaterial für den Dachbau ist, dass das Holz beim Dachaufbau eine geringe Restfeuchtigkeit hat. Die Restfeuchte sollte gering sein. Hierzu sollte das Holz zuvor entsprechend gelagert werden. Trockenes Holz hat unmittelbare Auswirkungen auf die Statik des Gesamtgebäudes. Holz in entsprechender Trocknung kann sich nicht verziehen oder quellen. Und auch Pilze oder Insekten können korrekt abgetrocknetem Holz nicht schaden und es schädigen. Die Auswahl der Holzart hat schon durch das Gewicht einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Gebäudestatik. Ein Dachstuhl trägt letztlich nicht nur die Dacheindeckung, sondern hat auch eine unmittelbare Wirkung auf die Gesamtstatik des Gebäudes.

Materialberechnung

Die Materialberechnung von Fichten-, Lärchen- oder Kiefernholz sollte vom Fachmann berechnet werden. Hierzu werden viele Maße benötigt, wie die Gebäudemaße in Länge und Breite. Weiterhin muss bekannt sein, wie die Maße von Sparren und Pfetten sind in Breite, Länge und Tiefe. Auch die einzelnen Abstände zwischen den Pfetten und Sparren müssen von Anfang an bekannt sein. Die Abstände berechnen sich aus der eigentlichen Bedachung. Weitere erforderliche Maße, um die Menge des Holzmaterials bestimmen zu können, sind die Dachhöhe, die Neigung und der Dachüberhang. Alle Maße wirken sich auf die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion aus und müssen exakt kalkuliert werden.

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