Neues Projekt: Mobilisierung im Privatwald

 
Der Bedarf am nachwachsenden Rohstoff Holz steigt und noch immer wächst mehr Holz nach, als genutzt wird. Es ist also noch Potential vorhanden, die nachhaltige Holznutzung zu erhöhen, ohne den Wald als Ökosystem mit all seinen wichtigen Funktionen zu gefährden.  Besonder viel ungenutztes Holzpotential, auch in Bayerischen Wald, gibt es im Privatwald, wo die einzelnen Waldflächen pro Waldbesitzer relativ klein sind.
Die Rohstoffmobilisierung im Privatwald ist Ziel eines Projekts des Netzwerkes zusammen mit der Bioenergieregion des Landkreises Straubing-Bogen, dem Amt für Ländliche Entwicklung Landau, dem Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Straubing und der örtlichen Waldbesitzervereinigung.
Als ersten Schritt planen die Projektpartner eine Befragung um heraus zu finden, warum manche Waldbesitzer weniger Holz nutzen als andere. Die Vermutung: Es liegt nicht (nur) am „Nicht-Können“ oder „Nicht-wollen“ sondern auch an den ungünstigen Rahmenbedingungen wie Walderschließung, Flächengrößen oder der Besitzzersplitterung.
Daraus werden dann konkrete Schritte zur Unterstützung der Waldbesitzer pro Waldbewirtschaftung erarbeitet.

Zunächst wir ein Fragebogen die Privatwaldbesitzer im Landkreis verschickt werden, in dem die Strukturen der Privatwälder und die Belange der ihrer Besitzer erfasst werden. An Hand der Ergebnisse wird eine Mobilisierungsstrategie erarbeitet werden.
Bei Erfolg ist geplant, das Projekt „Mobilisierung im Privatwald“ auch auf das weitere Netzwerkgebiet zu übertragen. Interessenten wenden sich ans Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald: info@holzregion-bayerischer-wald.de