Kindergärten und Krippen – Natürlich aus Holz!

 

Die Kinderkrippe bzw. der Kindergarten bedeutet für den Nachwuchs zumeist den ersten Schritt hinaus aus der vertrauten Umgebung des Zuhauses und der Familie. Umso wichtiger ist es, dass sich die Kinder in ihrer neuen Umgebung wohl fühlen. Das hängt neben einer liebevollen und kompetenten Betreuung auch von einer kindgerechten Umgebung ab. Immer mehr Kommunen entdecken Holz als Baumaterial für ihre Kinderbetreuungs-Einrichtungen. Kein Wunder, denn Holz als Baumaterial bietet viele Vorteile und bietet sich für den Bau und die Sanierung von Kindergärten und Krippen geradezu an. Das Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald bietet Unterstützung bei der Planung von Kindergärten und Krippen in Holz, vermittelt Kontakte und ermöglicht Besichtigungen bestehender Objekte.

Kindergärten und Krippen - Warum aus Holz?


Viele Argumente sprechen dafür, beim Bau und der Sanierung von Kinderbetreuungs-Einrichtungen möglichst viel Holz zu verwenden. Ein ganz einfaches und doch eines der besten Argumente: Kinder mögen Holz! Holz riecht gut, fasst sich angenehm an und ist im Gegensatz zu anderen Baustoffen immer angenehm warm. Dies kommt den Bedürfnissen von Kindern entgegen, die gerne am Boden spielen und barfuss laufen.
Zudem sorgt Holz für ein angenehmes Raumklima, es nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie bei Bedarf wieder ab, ist antistatisch und somit leicht zu reinigen. Davon profitieren neben den Kindern auch die Angestellten der Kindergärten und Krippen. Zudem wirkt Holz beruhigend und auch in schlichter Verarbeitung immer warm und ansprechend. Farbe bringen die Kinder im Laufe der Zeit ganz von selbst in die Einrichtung.
Auch für den Bauträger, die Kommune, liegen die Vorteile von Holz als Baumaterial für Kindergärten und Krippen auf der Hand. Durch ein hohes Maß an Vorfertigung kann die Bauzeit kurz gehalten werden und da es keine Neubaufeuchte gibt, sind die Gebäude unmittelbar nach ihrer Fertigstellung bezugsfähig. Schnelles Bauen und Sanieren mindert stets die Kosten, etwa für eine vorübergehende Unterbringung der Einrichtung in anderen Räumlichkeiten.
Zudem bleibt ein Holzbau bei entsprechender Gestaltung flexibel. Ob größere oder kleinere Gruppen, Nachmittagsbetreuung für Schulkinder oder Nutzung als Veranstaltungsraum der Gemeinde - mit Holz sind solche Nutzungsänderungen kein Problem! Und: Soweit vorhanden kann das eigene Holz der Gemeinde verwendet werden. Wenn dann die Arbeiten auch noch in der Nähe ansässigen Betrieben ausgeführt werden, bleibt die Wertschöpfung in der Region!

Ein aktuelles Beispiel aus dem Landkreis Straubing-Bogen

Ein aktuelles Beispiel für einen Kindergarten, bei dessen Sanierung viel Holz verwendet wurde, steht in Niederwinkling im Landkreis Straubing-Bogen. Um dem gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen für unter Dreijährige gerecht zu werden, wurde ein neuer Gebäudeteil für eine Krippe angebaut und der bestehende Kindergarten generalsaniert. Die Planung lag beim Architekt Christian Illner, vom Architekturbüro HIW mit Sitz in Straubing und Bogen, die Ausführung der Holzarbeiten bei der Zimmerei Bammersperger GmbH aus Arnstorf. Nach nur einem halben Jahr Bauzeit können ab sofort neben den ca. 70 Kindergartenkindern in drei Gruppen und Schulkindern am Nachmittag auch bis zu 17 unter Dreijährige von den 12 Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen betreut werden.
Der Anbau, in dem sich die Kinderkrippe befindet, ist ein reiner Holzbau. Bei der Sanierung des bestehenden Gebäudes für die Kindergartenkinder wurde möglichst viel Holz verwendet. Zahlreiche wohldurchdachte Details fallen ins Auge. So dienen in den Aufenthaltsräumen tiefe Nischen vor allen Fenstern als zusätzliche Aufenthalts- und Rückzugsräume und Garderobenelemente aus Holz sorgen für Ordnung. Raumhohe Fenster verbinden die Räumlichkeiten optisch geschickt mit dem Garten. So herrscht innen ein angenehmes Tageslicht, die Einrichtung wirkt großzügig und es können Kosten für die Beleuchtung eingespart werden.
Auch die Geräte und das Spielhäuschen im Garten sind aus Holz und fügen sich harmonisch ins neue Gesamtbild ein. Jede Gruppe hat zudem eine eigene überdachte Terrasse. Die Außenverkleidung des Gebäudes besteht aus Platten aus Furnierschichtholz. Die sind robust, bilden mit ihrem warmen Rot-Ton einen schönen Kontrast zum unbehandelten Naturholz und verbinden den Kindergarten, die Schule und die Turnhalle optisch zu einem Ensemble.
“Neben dem Besten für unsere Kinder war es uns wichtig, ein Zeichen für den Holzbau zu setzen“, so Bürgermeister Ludwig Waas. „Holz ist der Baustoff der Zukunft, gerade hier in der Holzregion Bayerischer Wald.“ Er und die begeisterten Gäste der Eröffnung wünschen sich, dass der Kindergarten aus Holz in anderen Gemeinden recht viele Nachahmer findet.

Das Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald – Ihr Ansprechpartner für Kindergärten und Krippen aus Holz

Interessenten überzeugen sich am besten in der Praxis von den vielen Vorzügen der Holzbauweise für Kindergärten und Krippen. Das Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald vermittelt gerne Kontakte zu Objekten und Ansprechpartnern in der Region. Zudem können wir Ihnen unabhängige Experten nennen, mit denen Sie Fachfragen erläutern können und eine Aufzählung aller Argumente für Kindergärten und Krippen aus Holz zukommen lassen. Sprechen Sie uns einfach an!