Facebook, Twitter, web 2.0 – Wie das neue Internet richtig nutzen?

 
Facebook, Twitter, YouTube, Xing… – Diese und weitere soziale Netzwerke sind derzeit in aller Munde und immer mehr Unternehmer fragen sich, ob und wie sie das sogenannte web 2.0 (das „Mitmach-Internet“) für Ihren Betrieb nutzen sollen. Erfahren Sei in unserem Beitrag, für wen sich die online-Netzwerke lohnen können, was beim Start bei facebook & Co zu beachten ist und wo das Netzwerk Forst und Holz bereits aktiv ist.

Um zu entscheiden, ob online-netzwerken für den eigenen Betrieb Sinn macht oder nicht, sollte jeder Unternehmer zunächst seine Kunden betrachten und sich fragen: Brauchen das meine Kunden? Ein Betrieb der viele Privatpersonen als Kunden hat, dürfte in der Regel eher Bedarf feststellen, als ein Betrieb der Zuliefererbrachen, der mit wenigen großen Geschäftskunden zu tun hat. Wenn die Entscheidung  feststeht im web 2.0 aktiv werden zu wollen, muss vorab geklärt werden, wer für den Auftritt verantwortlich sein soll und ob ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Die Pflege sozialer Netzwerke nicht „einfach mal so nebenbei“ und einer der größten Fehler ist es, einen Account einzurichten und diesen dann nicht regelmäßig zu bedienen. Dies enttäuscht interessierte Besucher und wirft ein schlechtes Bild auf das Unternehmen. Auch deshalb empfiehlt es sich, den Fokus zunächst auf eines der Netzwerke zu legen und zu testen, ob und wie der Auftritt angenommen wird. Um sich für einen Informationskanal zu entscheiden hilft es, vorab zu prüfen, wo Betriebe aus der gleichen Branche sich tummeln. Dies liefert auch Hinweise und Ideen, welche Inhalte sich eignen. Grundsätzlich sollten die Inhalte über reine Eigenwerbung hinausgehen und dem Kunden einen echten Mehrwert bieten, so z.B. Hinweise auf interessante Veranstaltungen, Tipps für die Verwendung und Pflege der angebotenen Produkte, Verweise auf interessante Internet-Seiten und Medienberichte zum Thema.

Eines der derzeit beliebtesten Netzwerke ist facebook. Weltweit nutzen 500 Millionen Nutzer diese Plattform, in Deutschland sind es etwa 16 Millionen. Vorteile: Die Kundeninteraktion ist hier besonders hoch und es besteht die Möglichkeit, auch Fotos, Videos und kurze Texte einzustellen.
Twitter hingegen sehen viele Medienfachleute eher als Ergänzung. Dort lassen sich kurze Nachrichten, genannt  tweets, von max . 140 Zeichen veröffentlichen die von anderen Usern, genannt follower, abonniert werden können. Den Rest des Beitrags lesen die Besucher dann auf der Unternehmenshomepage, zu der ein Link führt. Natürlich sind auch links zu anderen Seiten möglich.

Handfeste Tipps für erste Schritte in sozialen Netzwerken und konkrete Anleitungen finden Sie HIER

Für denjenigen, der sich noch genauer informieren möchte gibt es mittlerweile auch zahlreiche Bücher zum Thema. Hier eine kleine Auswahl aktueller Titel:

- Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, XING und Co., von Reto Stuber (Mai 2011)
- Social Media für Unternehmer: Wie man Xing, Twitter, Youtube und Co. erfolgreich im Business einsetzt, von Claudia Hilker (September 2010)
- facebook - marketing unter freunden: Dialog statt plumpe Werbung , von Felix Holzapfel und Klaus Holzapfel (Januar 2011)
- Facebook für Dummies, von Leah Pearlman, Carolyn Abram und Barbara Mistol (März 2011)
- Corporate Twitter: Ein Praxisbuch für Unternehmen, von Conrad Lienhardt (März 2010)

Auch das Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald ist seit einiger Zeit bei facebook und twitter aktiv. Schauen Sie doch mal vorbei!