Mit dem renommierten Interior Innovation Award 2011 ausgezeichnet wurde ein Stuhl des Netzwerkpartners
Schreinerei Josef Kramhöller aus Regen. Der von der Messe imm cologne initiierte und vom Rat für Formgebung veranstaltete Designpreis gehört weltweit zu den am höchsten angesehenen der Einrichtungsbranche.
“Erkennbarkeit von tragender Materialität, Handwerklichkeit und Materialpräsenz stellen einen Gegenentwurf zur Leichtfüßigkeit manch aktueller Stuhlentwürfe dar, die eher ein Schweben bieten als ein geerdetes Verweilen.“ Zudem zeichnet sich der Stuhl durch das verwendete Material aus: Thermisch modifizierte Buche, die im Möbelbau bisher noch kaum Verwendung findet, aber durch seine exotisch anmutende Optik eindrucksvoll zeigt, wie vielfältig der nachwachsende Rohstoff Holz ist. (Bild: Josef Kramhöller)
Über die Grenzen der Region hinaus weithin bekannt, ist der Baumwipfelpfad in Neuschönau. Mit einer Länge von 1.300 Metern und der Aussichtsplattform in 44 Metern Höhe, ist er einer der neuen Besuchermagneten im Bayerischen Wald.
Am 18.01.2011 wurde der Baumwipfelpfad mit dem Sonderpreis des Bayerischen Holzbaupreises 2010 ausgezeichnet und die Urkunde an die Verantwortlichen überreicht. Unter Ihnen
Architekt Josef Stöger aus Schönberg, der das Objekt geplant und die Firma
Holzbau Dengler aus Rinchnach, die den Pfad ausgeführt hat; Beides Partner des Netzwerks Forst und Holz Bayerischer Wald.
„Der Baumwipfelpfad im Bayerischen Wald setzt mit seinem Baumturm einen imposanten Akzent inmitten der Natur. Die klar gegliederte Holzkonstruktion ermöglicht dem Besucher auf Wipfelhöhe ein Walderlebnis der ganz besonderen Art“– So die Jury. Und auch darauf, was der Rohstoff Holz im Bereich des Baus alles zu leisten vermag, wird das "Baum-Ei" in Zukunft weithin sichtbar hinweisen. (Bild: Die Erlebnis Akademie AG)
Auch der neue Netzwerkpartner und
Architekt Dipl. Ing. Tobias Hopfensperger war erfolgreich beim Wettbewerb Holzbaupreis Bayern 2010. Er erhielt eine Anerkennung für sein Objekt "Wohnen und Arbeiten unter einem Dach" in Weihmichl bei Landshut. Begründung der Jury: "Das Wohn- und Bürogebäude verschafft sich durch seine klare Architektursprache einen kraftvollen Auftritt in der heterogenen Umgebung." Im Erdgeschoss befindet sich ein Büro, das komplette Obergeschoß dient dem Wohnen. Das Gebäude wird ausschließlich mit regenerativer Energie in Form einer Hackschnitzelheizung beheizt. Der Primärenergiebedarf des Hauses liegt weit unter dem geforderten Standard. (Bild: Tobias Hopfensperger)
Am Dienstag, den 08.02.2011 wurde dem Netzwerkpartner
Dipl. Ing. Ernst Friedl der Umweltpreis 2011 der Stadt Deggendorf verliehen. Er erhielt die Auszeichnung für die von ihm geplante Passivhaussiedlung am Unteren Thannberg in Deggendorf. Dort ist auf dem ursprünglich schwierigen Gelände einer ehemaligen Deponie ein attraktives Wohnquartier entstanden. Die sichtbare Aufgliederung der drei Wohneinheiten in drei kleine Baukörper aus Holz sollte sich nicht nur bescheiden in die ältere Reihenhausstruktur einfügen, sondern auch das Wohngefühl von Einfamilienhäusern vermitteln. Der konstruktive Ansatz war, ein Holzbausystem zu entwickeln, das einerseits weitgehende Vorfertigung im normalen Zimmereibetrieb erlaubt, anderseits sein Baumaterial Holz und seine Fügung sowohl innen wie außen erkennen lässt.
Der Deggendorfer Umweltpreis würdigt besondere Verdienste um den Umwelt- und Naturschutz und die Lebensraumerhaltung in der Stadt Deggendorf. Die Auszeichung wird jährlich vergeben und soll dazu dienen, das Engagement von Bürgern, Betrieben und Vereinigungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und zu eigenen Aktivitäten zu bewegen. Eine Beitrag vom regionalen Sender Unser Radio finden Sie
HIER.
(Bild: Ernst Friedl)